seemannslied

am ostseestrand bei lobbizino
traf einst mathilde den wilhelmino,
er war ein seemann, sie eine frau vom land,
gross wie das meer war die liebe, die die zwei verband.

er schob sein boot ins wasser, um auf see zu gehn,
sie lief den strand entlang und blieb singend stehn:
„aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa............“
was ist das für ein lied? es ist so wunderschön!“
„ja, das fällt mir halt so ein, wenn ich am strand spaziere, einsam und allein.“

am ostseestrand bei lobbizino
traf einst mathilde den wilhelmino,
er war ein seemann, sie eine frau vom land,
gross wie das meer war die liebe, die die zwei verband.

mutter sprach: „kind, was hast du dir nur angelacht!
so ein seemann, weiss man, bleibt nur eine nacht.“
„nein, mama, du liegst falsch, mein wilhelm ist nicht so!“
aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa............
schon am nächsten morgen sagte er: „goodbye, ich muss ganz dringend nach hawai.“

am ostseestrand bei lobbizino
wartet mathilde auf wilhelmino,
doch ihr seemann kommt und kommt nicht mehr,
hat ihn am ende verschlungen das grosse blaue meer?

eines abends hält es mathilde nicht mehr aus,
und nimmt einen andern mann zu sich nachhaus.
aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa...........
da stürzt wilhelm herein: „du sauhund, die ist mein!“
wilhelm packt die blinde wut, am kaminsims klebt noch heut mathildes blut.

am ostseestrand bei lobbizino
steht kläglich weinend der wilhelmino,
„mathilde, mathilde, du fehlst mir so sehr!“
schluchzt er und stürzt sich hinein in
das grosse blaue meer.

 

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